*aber das merkt man nicht
Die Ausstellung wird in einem normalen – wenngleich alten, 1867 erbauten – Wohnhaus gezeigt. In diesem war über viele Jahrzehnte eine Metzgerei – die ehemalige Nutzung kann jedoch nur indirekt erschlossen werden.
Die Ausstellungen im neuen Haus werden in einem normalen Wohnumfeld Zusammenstellungen von Kunst und alltagskulturellen Gegenständen zu Themen wie ›Tiere‹, ›Asiatica‹ oder ›Tod‹ zeigen. Die Idee hierzu entstand, als beim Umzug Kisten, Kästen, Schubladen gesichtet wurden, deren Inhalte gezeigt werden wollten, deren Inhalte sich fast zwangsläufig zu Themen einer Ausstellung zusammenfügten. Das Thema der Eröffnungsausstellung ›Tiere‹ ist das Bindeglied zwischen den vergangenen Metzgereiausstellungen und den kommenden Präsentationen.
Vom Sommer bis zum Herbst 2004 wird eine Ameisenkolonie gezüchtet. Mit den Tieren werden Videosequenzen gedreht, die in verschiedenen VideoPerformances seither Verwendung finden. Es entsteht eine Serie mit Videostills.
music: frank niehusmann
images: karl-heinz mauerman
Live nennt sich eine CD des Klangkünstlers Frank Niehusmann, deren Kompositionen vielfach international live aufgeführt wurden, woher sich der Titel ableitet.
Rauminstallation in den Räumen des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG, Essen
Mai – Oktober 2000
In einem Schränkchen fanden sich Briefe und Postkarten aus dem Nachlaß. Viele davon im Krieg geschrieben und in der Zeit der Kriegsgefangenschaft. Immer wieder ist der Satz zu lesen: „Wie sieht unsere Wurstküche aus?“ Es ist die Frage, ob eine Zukunft möglich ist.
In der Ausstellung im Jahr 1998 beschäftigen wir uns mt der Frage nach Erinnerung und Vergangenheit.
Das Video zeigt einen Metzger, der über einen verlassenenen Hinterhof geht, von Kühlhaus zur Wurstküche, zur Räucherkammer.
Der letzte Teil der Trilogie Gefahrenhinweise wendet sich den Grundlagen des Sehens und damit den Grundlagen künstlerischen, bildnerischen Schaffens zu.
Im zweiten Teil der Trilogie Gefahrenhinweise werden metaphysische Fragen angesprochen.
»ist es nicht so, daß, wer angeschnallt ist, nicht in den himmel fliegt und nicht in die hölle fällt«
Karl-Heinz Mauermann baut seit den neunziger Jahren Maschinen, Automaten und Halbautomaten. Dies sind teilweise eigenständige Arbeiten, andere Maschinen entstehen als Requisiten seiner Videos oder als Teil von Rauminstallationen.
Von 1982 bis zum Jahre 2001 erscheint im Haffmans Verlag Der Rabe, eine Literaturzeitschrift im Taschenbuchformat.
In der Nummer 37, Der heilige Rabe, 1993, erschien eine Serie von Votivbildern von Karl-Heinz Mauermann.
Eine Schule des Sehens
Seit Anfang der 80er Jahre macht Karl-Heinz Mauermann Heftchen.
Mauermann zeigt 1991 in einer Einzelausstellung im Museum Gelsenkirchen Bilder aus der Serie: ›Kunst für die Massen‹.
An dieser Serie arbeitet er seit Mitte der achtziger Jahre
Das Leben ist voller Gefahren.
Der heilige Stuhl steht im Kunsthaus Essen von Walpurgisnacht bis Christi Himmelfahrt. So wird 1987 eine Ausstellung angekündigt. – Zu sehen sind Arbeiten von 15 Künstlern und 3 Performances, die von einer unabhängigen Jury unter Vorsitz von Dr. Ulrich Krempel aus insgesamt einhundert, deutschlandweit verstreuten Einsendungen ausgewählt wurden.
khm baute
Möbel, heilig.
Das Video spielt mit visuellen Rückkopplungen.
Ordnungssysteme für eine chaotische Welt
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